Kaum irgendwo in den Niederlanden finden Sie so viel unterschiedliche Natur auf so kleiner Fläche wie auf Ameland, von breiten Stränden und hohen Dünen bis zu Wäldern, Salzwiesen und dem Watt.
- Kurz zusammengefasst: die Insel hat rund 27 Kilometer Strand, weite Dünen, Wald, Salzwiesen und Polder, mit vier Warftdörfern mittendrin.
- Der wilde Osten: die schönste und stillste Natur liegt im Osten, im Dünengebiet Het Oerd und im Gezeitengebiet De Hôn.
- Salzwiesen am Watt: in den Salzwiesen wie dem Nieuwlandsreid brüten und rasten Tausende von Vögeln.
- Dünen und Wälder: von den Lange Duinen und Roosduinen bis zur Entenkoje in De Kooiplaats.
- Vögel und Seehunde: entdecken Sie, welche Pflanzen und Tiere Ihnen begegnen können, von wilden Orchideen bis zu Seehunden auf den Sandbänken.
- Selbst unterwegs: erkunden Sie die Insel über die Wanderwege und Radwege oder beginnen Sie im Naturzentrum in Nes.

Het Oerd: Dünen, Täler und Fernblicke
Das Oerd ist eine weite Dünenlandschaft im Osten von Ameland und eines der spektakulärsten Naturgebiete der Insel.
- Hohe Dünen, feuchte Täler: hohe, raue Dünen wechseln sich mit feuchten Dünentälern ab, in denen im Sommer seltene Pflanzen blühen.
- Aussicht: von den höchsten Dünen blicken Sie über das Wattenmeer, den breiten Strand und den Rest der Insel.
- Vogelgebiet: das Oerd ist ein wichtiges Vogelgebiet, in dem Sie Seevögel, Zugvögel und Greifvögel beobachten können.
- Oerdstrand: östlich von Buren liegt der ruhige Naturstrand, und je weiter Sie ab Strandpfahl 16 nach Osten gehen, desto stiller wird es.
- Startpunkt: eine Wanderung beginnen Sie am einfachsten am Spijkerpad in Buren.

De Hôn: wo Nordsee und Wattenmeer sich treffen
Direkt östlich des Oerd liegt De Hôn, ein weites Gezeitengebiet an der Ostspitze der Insel.
- Gezeitenlandschaft: Salzmarschen, Schlickflächen und Sandbänke fallen bei Niedrigwasser trocken und werden bei Hochwasser wieder überflutet.
- Wattvögel: bei Niedrigwasser sehen Sie Watvögel, Enten und Gänse auf dem freiliegenden Schlick nach Nahrung suchen, ein herrliches Schauspiel.
- Seehunde: auf den Sandbänken rund um die Ostspitze ruhen regelmäßig Seehunde.
- Abgelegen: De Hôn ist einer der abgelegensten Orte Amelands und über denselben Spijkerpad wie das Oerd zu erreichen.

Salzwiesen und Polder am Watt
Ameland ist auf einem sandigen Strandwall entstanden, mit Dünen an der Nordseeseite und Salzwiesen an der Seite des Watts.
- Nieuwlandsreid: das rund 400 Hektar große Salzwiesengebiet Nieuwlandsreid ist einer der besten Orte zur Vogelbeobachtung.
- Salzpflanzen: auf den Salzwiesen wachsen salzliebende Pflanzen wie Queller und Strandflieder, die bei Hochwasser einfach kurz unter Wasser stehen.
- Schilfgebiete: zwischen Ballum und Hollum liegen Schilfgebiete, die im Frühjahr und Sommer wunderschön sind und Zugvögeln Rast und Nahrung bieten.
- Salzwiesenfleisch: auf den salzigen Poldern und Salzwiesen grasen Schafe und Rinder, was dem Amelander Lamm- und Rindfleisch seinen eigenen Geschmack gibt.

Dünen und Wälder
In der Mitte und im Westen der Insel wechseln sich Dünengebiete und Wälder ab, ideal für eine ruhige Wanderung oder Radtour.
- Lange Duinen: die Lange Duinen bilden eine langgestreckte Dünenreihe mit schönen Wanderwegen und weiten Ausblicken.
Roosduinen: die Roosduinen sind ein ruhiges Dünengebiet mit gewundenen Pfaden und viel Raum, um ganz zur Ruhe zu kommen. Hollumer Dünen und Bornrif: in den hohen Dünen im Westen steht der rot-weiße Leuchtturm Bornrif mit Blick über die ganze Insel, die Nordsee und das Watt.- Nesserbos: der Nesserbos bei Nes ist der größte Wald Amelands, mit Vogelgesang im Frühjahr und buntem Laub im Herbst.
De Kooiplaats: bei Buren liegt De Kooiplaats mit der Nassaukooi, einer Entenkoje aus dem frühen 18. Jahrhundert, umgeben von Wald und Dünen.
Flora und Fauna
Durch den Wechsel von Strand, Dünen, Wald, Salzwiese und Watt leben auf Ameland auffallend viele Pflanzen- und Tierarten.
- Wilde Orchideen: in den feuchten Dünentälern blühen im Sommer verschiedene Arten wilder Orchideen.
- Watvögel und Gänse: auf den Salzwiesen und im Watt sehen Sie unter anderem Austernfischer, Brachvögel und im Herbst und Winter große Gänsescharen.
- Wiesenvögel: in den Poldern hören Sie im Frühjahr die Uferschnepfe, den Rotschenkel und den Kiebitz.
- Greifvögel: über den Dünen jagen regelmäßig Weihen und andere Greifvögel.
- Seehunde: Seehunde und Kegelrobben ruhen auf den Sandbänken rund um die Insel; bei einer Bootsfahrt sehen Sie sie aus nächster Nähe.
- Leben im Watt: der Wattboden steckt voller Würmer, Muscheln und Garnelen; erkunden Sie ihn sicher beim Wattwandern mit einem Führer.

Natur selbst erleben auf Ameland
Mit mehr als 80 Kilometern Radweg und unzähligen Wanderrouten ist die Natur auf Ameland immer in Reichweite.
Naturzentrum: beginnen Sie im Naturzentrum Ameland in Nes, mit Aquarium, Ausstellungen über das Wattenmeer und einem Aussichtsturm.- Wandern: folgen Sie einer der Wanderrouten durch Dünen, Wald und entlang der Salzwiese.
- Radfahren: die gut ausgeschilderten Radwege führen Sie zu allen vier Dörfern und den schönsten Naturgebieten.
Ostspitze: wandern Sie vom Strand von Buren durch das Oerd zur stillen Ostspitze. Entenkoje: radeln Sie zu De Kooiplaats und erleben Sie die Ruhe der alten Nassaukooi.- Wattwandern: gehen Sie mit einem anerkannten Führer über die trockengefallenen Platten beim Wattwandern.
- Respekt vor der Natur: bleiben Sie auf den Wegen, führen Sie Ihren Hund an der Leine und halten Sie Abstand zu brütenden Vögeln und Seehunden.




